Häufige Fehler im Halbschatten: zu häufiges Gießen, weil die Verdunstung geringer ist als am Südfenster. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule, die erst spät sichtbar wird. Düngen Sie nur von März bis September und in halber Konzentration. Ein weiterer Fehler ist das Umtopfen in zu große Gefäße, wodurch die Erde lange feucht bleibt. Prüfen Sie außerdem Blattunterseiten auf Schädlinge, denn bei wenig Licht sind Pflanzen anfälliger für Spinnmilben und Schildläuse.
So wird die Matte befestigt, ohne die Pflanze zu beschädigen Vor dem Auflegen muss die Erde angefeuchtet und leicht angedrückt werden. Dann die Matte über den Topf legen und den Ausschnitt um den Stängel oder Stamm herumführen. Bei Pflanzen mit mehreren Trieben schneidet man einen Schlitz von außen bis zum Loch, damit die Matte seitlich um die Pflanze gelegt werden kann. Anschließend die Ränder mit kleinen Steinen oder Holzklötzchen beschweren. Das verhindert, dass die Katze die Matte mit der Pfote anhebt. Keinesfalls die Matte mit Draht oder Schnur festbinden – das schadet dem Wurzelhals und kann die Pflanze absterben lassen.
Kokosmatten sind keine dauerhafte Lösung, aber sie überbrücken die kritische Phase, bis die Pflanze kräftig genug ist. Nach einigen Wochen lässt sich die Matte abnehmen und die Erde ist durchwurzelt. Wer die Matte regelmäßig abnimmt, sollte sie trocknen lassen und groben Schmutz ausklopfen. So bleibt sie formstabil und kann immer wieder verwendet werden. Der Aufwand ist gering, der Effekt deutlich: Töpfe bleiben dort, wo sie hingehören, und die Katze sucht sich ein anderes Plätzchen.
Zum Lockern eignet sich eine stabile Grabegabel mit flachem Blatt besser als ein Spaten. Der Spaten schneidet die verdichtete Zone glatt durch und kann sie sogar verdichten. Die Gabel dagegen sticht man mit dem Fuß senkrecht in den Boden, bis die Zinken die verdichtete Schicht durchstoßen, und hebelt dann vorsichtig nach hinten. Wichtig ist, den Boden nicht zu wenden. Oberboden gehört nach oben, Unterboden nach unten. Wer die Schichten mischt, zerstört das Bodenleben und die Kapillarwirkung. Man arbeitet sich in Bahnen vor, jede Bahn etwa zehn Zentimeter versetzt, und lässt zwischen den Einstichen keine ungelockerten Streifen stehen.
Zunächst wird die Matte auf die Größe der Topföffnung gebracht. Dazu den Topf auf die Rückseite der Matte stellen, den Umriss mit Kreide markieren und mit einer stabilen Schere oder einem Teppichmesser ausschneiden. Der Ausschnitt sollte etwa zwei Zentimeter größer sein als der Topfrand, damit die Matte später aufliegt und nicht hineinrutscht. Bei runden Töpfen schneidet man einen Kreis, bei eckigen entsprechend ein Rechteck. Ein zu enger Ausschnitt führt dazu, dass die Matte durchhängt und die Katze trotzdem an die Erde kommt.
Ein Ficus, der plötzlich Blätter abwirft, steht oft unter Stress. Die Pflanze reagiert empfindlich auf schnelle Temperaturänderungen. Schon ein Zugwind vom Fenster oder ein Standortwechsel kann innerhalb weniger Tage zum Blattfall führen. Der Fehler liegt selten in der Pflege selbst, sondern in der Umstellung. Wer die Ursache erkennt, kann gegensteuern.
So gewöhnst du den Ficus Schritt für Schritt an neue Temperaturen Wenn der Ficus umziehen muss, mache das langsam. Stelle ihn zunächst für zwei bis drei Tage an einen schattigen, aber warmen Ort. Dann rücke ihn näher an das endgültige Fenster. Vermeide es, die Pflanze an einem kalten Morgen direkt in die Sonne zu stellen. Gieße während der Umstellung etwas weniger, aber nicht austrocknen lassen. Ein Untersetzer mit Wasser oder Kieselsteinen schafft ein feuchtes Mikroklima, ohne dass die Wurzeln im Nassen stehen.
Der einfachste Weg ist deshalb, den Ausläufer zunächst an der Mutterpflanze zu lassen. Manche Züchter setzen den Kindel direkt in ein kleines Gefäß mit feuchter Erde, ohne den Ausläufer zu kappen. Die Verbindung zur Mutter bleibt bestehen, bis sich ein kräftiger Wurzelballen entwickelt hat. Erst dann wird der Ausläufer durchtrennt. Wer den Kindel lieber sofort trennt, prüft vorher die Wurzeln: Sind sie weiß, fest und mindestens fingerlang, klappt das Einpflanzen zuverlässig.
In schweren, lehmigen Böden reicht es meist, alle zwei bis drei Wochen zu lockern. Sandige Böden verkrusten schneller, vertragen aber häufigeres Aufbrechen – etwa einmal pro Woche während der Wachstumsphase. Nach starkem Regen oder nach dem Gießen sollten Sie ein bis zwei Tage warten. Zu nasse Erde schmiert beim Hacken und verdichtet sich danach noch stärker. Trockener Boden lässt sich besser krümeln, ohne die Struktur zu zerstören.
Typische Fehler sind zu dünne Matten und ein zu großer Ausschnitt. Dünne Kokosmatten wellen sich und bieten kaum Widerstand. Besser ist eine Matte mit mindestens zwei Zentimetern Dicke und einer dichten Webart. Ein zu großer Ausschnitt lässt einen breiten Erdstreifen frei, der zum Graben einlädt. Auch das direkte Auflegen auf feuchte Erde ohne Abstandshalter führt zu Schimmel, weil die Matte nicht trocknen kann. Deshalb kleine Abstandshalter aus Kork oder Holz unterlegen, damit Luft zirkulieren kann.
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