Umtopfen ist selten nötig. Alle drei bis fünf Jahre reicht. Ein zu großer Topf ist riskant, weil die Erde lange feucht bleibt. Besser einen Topf wählen, der nur zwei Fingerbreit größer ist als der Wurzelballen. Als Substrat eignet sich Kakteenerde gemischt mit Perlite oder grobem Sand. Normaler Blumenerde verdichtet sich zu stark und speichert zu viel Wasser. Gedüngt wird nur von April bis September, alle sechs Wochen mit einem flüssigen Kakteendünger in halber Konzentration. Wer im Winter düngt, schadet der Pflanze.
Standort: hell ja, pralle Mittagssonne nein Ein Platz mit hellem indirektem Licht ist ideal. Direkte Sonne am Südfenster führt bei jungen Blättern zu braunen Flecken. In dunklen Ecken überlebt der Bogenhanf zwar, wächst aber kaum und verliert die typische Blattzeichnung. Wer die Pflanze umstellt, sollte ihr zwei Wochen Zeit geben, bevor er erneut gießt. Ein häufiger Fehler ist der Standort über der Heizung: Warme, trockene Luft lässt die Blattspitzen vertrocknen. Ein Abstand von mindestens einem Meter zur Heizung reicht oft aus.
Gießen ist der kritischste Punkt. Die Regel lautet: erst gießen, wenn die obersten drei Zentimeter Erde trocken sind. Das kann im Winter sechs bis acht Wochen dauern. Im Sommer reicht alle zwei bis drei Wochen. Immer so viel Wasser geben, dass es unten aus dem Topf läuft, dann überschüssiges Wasser nach zehn Minuten aus dem Untersetzer entfernen. Staunässe ist die häufigste Todesursache. Weiche, gelbe Blätter an der Basis zeigen Wurzelfäule an. Dann hilft nur noch: Pflanze aus dem Topf nehmen, faulige Wurzeln abschneiden, in trockenes Substrat setzen und vier Wochen nicht gießen.
Warum die Blätter rollen und die Ränder braun werden Eingerollte Blätter sind kein Zeichen von Krankheit, sondern eine Notfallreaktion. Die Pflanze reduziert die Verdunstungsfläche, weil sie mehr Wasser verliert, als sie aufnehmen kann. Die Ursache ist fast immer eine Kombination aus trockener Luft und unregelmäßiger Bewässerung. Calathea braucht eine Luftfeuchtigkeit von über 60 Prozent. Heizungsluft im Winter senkt sie oft auf 30 Prozent. Helfen Sie mit einer Schale mit Wasser und Kieseln unter dem Topf, oder gruppieren Sie mehrere Pflanzen zusammen. Besprühen der Blätter wirkt nur kurz und kann bei kalkhaltigem Wasser weiße Flecken hinterlassen.
Ein häufiger Fehler ist, die Abdeckung nur auf die Erde zu legen, ohne den Topfrand einzubeziehen. Katzen springen gezielt an den Rand und scharren von dort aus. Lege den Kies bis über den Rand hinaus, sodass keine Lücke entsteht. Prüfe außerdem regelmäßig, ob die Katze nicht doch eine Stelle gefunden hat, an der sie den Belag entfernen kann. Wenn ja, erhöhe die Schicht oder kombiniere mit einem unangenehmen Geruch, den die Katze meidet – Zitrusduft auf dem Topfrand, nicht in der Erde.
Ein weiterer typischer Fehler ist das Umtopfen in zu große Gefäße. Calathea hat feine, flache Wurzeln. In einem Topf, der zu viel ungenutzte Erde enthält, bleibt diese lange feucht und beginnt zu faulen. Wählen Sie einen Topf, der nur zwei bis drei Zentimeter größer ist als der Wurzelballen. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Torf, Perlite und Rindenmulch, die Wasser hält, aber Luft durchlässt. Düngen Sie nur von April bis September, alle vier Wochen mit halber Konzentration. Zu viel Dünger verbrennt die Wurzeln und ist an braunen Blattspitzen erkennbar.
Es gibt klare Ausnahmen. Ein Blatt, das vollständig braun, trocken und papierartig ist, kann weg. Ebenso Blätter mit Schimmel, Fäulnis oder braunen, matschigen Stellen, die auf eine Pilz- oder Bakterieninfektion hindeuten. Auch bei Schädlingen wie Spinnmilben oder Schildläusen ist es sinnvoll, stark befallene Blätter zu entfernen und den Rest der Pflanze zu behandeln. In diesen Fällen schneidet man mit einer sauberen, scharfen Schere knapp am Stängel oder am Blattstiel, ohne den Haupttrieb zu verletzen. Die Schnittstelle sollte trocken und luftig stehen, damit sie nicht fault.
Beim Gießen gilt: lieber häufiger kleine Mengen als selten durchdringend. Der Wurzelballen darf nie vollständig austrocknen, aber Staunässe tötet die Wurzeln schneller als Trockenheit. Gießen Sie, sobald die oberste Erdschicht leicht abgetrocknet ist, etwa alle zwei bis drei Tage im Sommer und alle vier bis fünf Tage im Winter. Verwenden Sie kalkarmes Wasser, idealerweise Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser. Kalk ist für Calathea ein schleichendes Problem: Er blockiert die Nährstoffaufnahme und führt zu gelben Blatträndern.
Nach vier bis sechs Wochen zeigt sich, ob die Rettung geglückt ist. Neue Blätter an den Triebspitzen sind ein gutes Zeichen. Bleiben die alten Blätter weiter gelb, war der Temperaturwechsel zu schnell oder der Standort dauerhaft zu kalt. Dann hilft nur ein erneuter, noch langsamerer Umzug. Wer diese Schritte einhält, verliert deutlich weniger Blätter und der Ficus erholt sich ohne radikalen Rückschnitt.
Here is more info in regards to Cpgps.Org check out the website.