Le coeur perdu – Paris

Für Mürbeteig, Kekse oder feine Tortenböden ist das direkte Untermischen nicht empfehlenswert. Die feuchten Kräuter behindern die gleichmäßige Fettverteilung, der Teig wird speckig und verliert den mürben Biss. Besser ist es, die Kräuter erst nach dem Backen aufzustreuen oder in die Füllung zu geben. Wer trotzdem mischen will, sollte die Kräuter vorher im Ofen bei niedriger Temperatur trocknen und dann fein mahlen. So bleibt das Mehl trocken und der Teig gelingt zuverlässig.

Die häufigste Ursache ist schlicht Hunger. Wird ein Sauerteig zu lange ohne frisches Mehl und Wasser geführt, verbrauchen die Mikroorganismen zuerst die leicht verfügbaren Zucker. Danach weichen sie auf Reservestoffe aus und bilden dabei Aceton und andere flüchtige Verbindungen. Ein Ansatz, der 24 Stunden bei warmen Temperaturen steht, riecht deshalb anders als einer, der nur vier Stunden geführt wurde. Auch ein zu dünn angesetzter Teig mit sehr hohem Wasseranteil kippt schneller, weil sich die Stoffwechselprodukte im flüssigen Milieu schneller anreichern.

Der Teig selbst sollte nicht zu weich sein. Ein Hefeteig mit etwas mehr Mehl oder ein Mürbeteig mit hohem Fettanteil hält Feuchtigkeit besser aus als ein flüssiger Rührteig. Den Teig nicht zu dünn ausrollen, sonst reißt er beim Backen und die Füllung tritt aus. Beim Verschließen die Ränder gut andrücken und die Naht nach unten legen. Ein paar Dampflöcher mit einer Gabel oder einem spitzen Messer in die Teigoberseite stechen, damit Dampf entweichen kann. Ohne diese Löcher bleibt die Feuchtigkeit im Inneren eingeschlossen.

Schneidet Brot erst unmittelbar vor dem Verzehr an. Eine angeschnittene Fläche trocknet aus und bietet Schimmel eine Angriffsfläche. Wollt ihr nur eine Scheibe, schneidet sie vom ganzen Laib ab und legt die Schnittfläche nach unten auf ein Holzbrett. Für angeschnittenes Brot gilt: Die Schnittstelle mit der Kruste nach unten lagern oder mit einem Stück Frischhaltefolie abdecken – aber nur für wenige Stunden. Weiches Brot mit Kruste hält sich besser als reines Weizenbrot ohne Kruste. Sauerteigbrot bleibt länger frisch als Hefebrot, weil die Säure die Schimmelbildung hemmt.

Nach dem Backen ist Geduld gefragt. Ein Brot ohne Form klingt beim Klopfen auf den Boden hohl, wenn es fertig ist. Nimm es aus dem Ofen und lass es auf einem Gitter vollständig abkühlen, bevor du es anschneidest. Ein warmer Laib ist innen noch weich und verliert beim Schneiden seine Form. Wer diese Punkte beachtet, bekommt auch ohne Kastenform einen gleichmäßigen, hohen und saftigen Laib.

Für Mürbeteig, Kekse oder feine Tortenböden ist das direkte Untermischen nicht empfehlenswert. Die feuchten Kräuter behindern die gleichmäßige Fettverteilung, der Teig wird speckig und verliert den mürben Biss. Besser ist es, die Kräuter erst nach dem Backen aufzustreuen oder in die Füllung zu geben. Wer trotzdem mischen will, sollte die Kräuter vorher im Ofen bei niedriger Temperatur trocknen und dann fein mahlen. So bleibt das Mehl trocken und der Teig gelingt zuverlässig.

Dunkles Brot braucht mehr als nur dunkles Mehl. Der entscheidende Unterschied liegt in der Ofenhitze. Wer Roggen- oder Vollkornbrote bei derselben Temperatur backt wie helle Weizenbrote, bekommt oft eine blasse, ledrige Kruste und einen Teig, der innen klebrig bleibt. Höhere Anfangstemperaturen lösen genau dieses Problem, weil sie die Krustenbildung beschleunigen und die im Mehl enthaltenen Zucker schneller karamellisieren lassen.

Wie die hohe Temperatur richtig eingesetzt wird Zu Beginn wird der Ofen mit einem Backstein oder einem schweren Blech mindestens 30 Minuten vorgeheizt. Das Brot kommt dann bei voller Hitze hinein, und zwar mit Dampf. Eine flache Schale mit Wasser auf dem Ofenboden oder ein kurzes Besprühen der Ofenwände reicht. Der Dampf hält die Oberfläche in den ersten zehn Minuten elastisch, sodass das Brot noch wachsen kann. Danach wird die Temperatur auf etwa 200 bis 210 Grad gesenkt. Diese Phase dauert je nach Gewicht 40 bis 60 Minuten.

Der erste Schritt ist die Vorbehandlung des Gemüses. Kartoffeln und Möhren vor dem Einwickeln garen, nicht roh verarbeiten. Roh gerieben oder gewürfelt bleiben sie bissfest, geben aber beim Backen Flüssigkeit ab, die den Teig durchweicht. Besser: Kartoffeln und Möhren in Salzwasser halbgar kochen, abgießen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend auf einem Küchentuch oder Gitter abtropfen. Wer Zeit spart und das Gemüse heiß einwickelt, produziert Kondenswasser im Teig — ein typischer Fehler.

Das wichtigste Werkzeug ist die Teigkonsistenz. Ein weicher, klebriger Teig zerläuft ohne Form sofort. Für einen freigeschobenen Laib sollte der Teig fester sein: Reduziere die Flüssigkeit um etwa zehn Prozent gegenüber dem gewohnten Rezept und knete ihn länger, bis er glatt und straff ist. Ein Teig, der sich beim Kneten von der Arbeitsfläche löst und seine Form hält, hat genug Spannung, um auch ohne Wände aufzugehen.

Beim Backen sind zwei Fehler typisch. Erstens: zu früh die Temperatur senken. Ein freigeschobenes Brot braucht anfangs viel Oberhitze, damit es aufreißt und aufgeht, statt zu trocknen. Zweitens: zu früh die Tür öffnen. Jeder Temperaturabfall lässt den Laib zusammenfallen. Lass ihn mindestens die ersten zwanzig Minuten ungestört backen, dann drehst du ihn einmal, damit beide Seiten gleich braun werden.

Kartoffeln und Möhren im Brotteig klingen nach einem rustikalen Gericht, das satt macht und sich gut vorbereiten lässt. Das Problem sitzt jedoch im Gemüsefach: Beide Gemüsesorten geben beim Backen Wasser ab. Kartoffeln bestehen zu etwa 80 Prozent aus Wasser, Möhren zu rund 88 Prozent. Dieses Wasser kann nicht entweichen, wenn der Teig dicht umschließt. Die Folge ist ein feuchter Kern, der den Teig von innen aufweicht. Wer das weiß, kann gegensteuern, bevor der Brotteig labberig wird.

If you cherished this post and you would like to obtain a lot more information about Git.Cemarose.Cn kindly visit our own web site.

Lascia un commento

Il tuo indirizzo email non sarà pubblicato. I campi obbligatori sono contrassegnati *

0
    CARRELLO
    Il tuo carrello è vuoto!Torna allo shop