Le coeur perdu – Paris

Wenn die Heizkörpernische kalt bleibt: richtig dämmen und verschließen

Duft-Vernissage | Natürliche Düfte entdecken | ANNEMARIE BÖRLINDDer Unterschied zwischen Schalten und Dauerstrom Der Lichtschalter unterbricht in der Regel nur die Phase. Der Neutralleiter liegt fest an, der Schutzleiter ebenfalls. Für einen Ventilator, der zusammen mit dem Licht laufen soll, reicht das aus: Er wird parallel zur Leuchte geklemmt. Soll der Ventilator jedoch nachlaufen, braucht er eine eigene Steuerung mit Zeitschaltung. Diese Nachlaufrelais werden entweder in die Abzweigdose gesetzt oder direkt in die Ventilatordose. Wichtig ist, dass der Neutralleiter bis zum Ventilator durchgeschleift wird. Fehlt er in der Schalterdose, muss eine neue Leitung gezogen werden.

Ein häufiger Fehler ist der Anschluss des Ventilators an die geschaltete Phase ohne ausreichenden Querschnitt. Wer zwei Verbraucher an eine dünne Leitung hängt, überlastet sie im Dauerbetrieb. Ein weiterer Fehler: Der Schutzleiter wird nicht angeschlossen, weil das Gehäuse aus Kunststoff ist. Das ist bei Schutzklasse II zulässig, aber nur, wenn der Ventilator tatsächlich doppelt isoliert ist. Im Zweifel gehört der Schutzleiter immer mit angeschlossen. Auch das Vertauschen von Phase und Neutralleiter kommt vor. Zwar läuft der Ventilator dann meist trotzdem, aber die Sicherheit leidet.

Ein häufiger Fehler ist das großflächige Anfeuchten der Dielen. Wasser dringt in die Fugen ein, quillt das Holz auf und verstärkt die Reibung, sobald es wieder trocknet. Ebenso falsch ist das Einschlagen von Keilen von oben: Sie halten nur kurz und beschädigen die Nut. Wer ausschließlich von unten an den Unterboden gelangt, kann dort mit Unterlegscheiben oder dünnen Keilen arbeiten, muss aber darauf achten, dass die Diele nicht nach oben gedrückt wird und dadurch eine Stolperkante entsteht. Nach jeder Maßnahme wird der Bereich über mehrere Tage belastet und beobachtet, bevor das Möbelstück wieder darauf zurückkehrt.

Quietschende Dielen entstehen fast immer durch Reibung zwischen Holz und Befestigung. Zwei Ursachen dominieren: locker gewordene Schrauben oder Nägel, die sich im Laufe der Jahre durch das Schwinden und Quellen des Holzes gelöst haben, sowie zu enge Fugen, in denen zwei Bretter bei jeder Belastung aneinander reiben. Wer das Geräusch dauerhaft beseitigen will, muss zuerst feststellen, welche der beiden Ursachen vorliegt – sonst behandelt man das Symptom statt die Quelle.

Vor jeder Arbeit wird die Sicherung ausgeschaltet und die Spannungsfreiheit mit einem zweipoligen Prüfer festgestellt. Ein einpoliger Phasenprüfer reicht dafür nicht aus. Die Klemmen müssen sauber sitzen, Adern dürfen nicht gequetscht werden. In Feuchträumen gelten zusätzliche Regeln: Der Ventilator braucht mindestens die Schutzart IP X4, und der Anschluss muss außerhalb der Schutzbereiche liegen. Wer sich unsicher ist, ob der vorhandene Stromkreis die zusätzliche Last trägt, zieht besser eine eigene Leitung. Das ist mehr Aufwand, aber die einzige saubere Lösung.

Dämmplatten zuschneiden, einsetzen und luftdicht anschließen Für die Innendämmung eignen sich kapillaraktive Platten aus Mineralschaum oder Kalziumsilikat. Diese Materialien nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab, ohne dass sich Kondensat an der kalten Wand sammelt. Die Platten werden auf die Rückwand und die seitlichen Laibungen geklebt, vollflächig und ohne Hohlräume. Stoßen zwei Platten aneinander, müssen die Fugen versetzt liegen. Der Kleber wird mit einer Zahnkelle aufgetragen, die Platte dann fest angedrückt und mit der Wasserwaage ausgerichtet.

Bei lockerer Befestigung wird von oben nachgeschraubt. Dazu eine dünne Holzschraube mit Senkkopf leicht versetzt neben der alten Nagel- oder Schraubenstelle ansetzen, vorbohren und mit mäßigem Druck eindrehen, bis der Kopf sauber im Holz versenkt ist. Wichtig ist ein Vorbohren mit passendem Durchmesser, sonst reißt die Diele oder der Kopf dreht durch. Die Schraube darf nicht zu tief sitzen, sonst bleibt eine Vertiefung, in der sich Schmutz sammelt. Alte, herausstehende Nagelköpfe werden mit einem Durchschlag unter die Oberfläche getrieben, nicht herausgezogen, weil dabei die Fuge beschädigt werden kann.

Direktabhänger eignen sich nur für geringe Abstände zwischen Rohdecke und Unterkonstruktion. Ist der Zwischenraum größer, kommen Draht- oder Stangenabhänger zum Einsatz. Der Abstand der Abhänger zueinander richtet sich nach dem Profilraster und der Last: bei üblichen Grundprofilen liegt er zwischen 80 und 100 Zentimetern, bei schwerer Beplankung enger. Wer hier spart, bekommt eine durchhängende Fläche, die sich später nicht mehr korrigieren lässt.

Beim Befestigen der Platte zuerst die Dose leicht in die Öffnung einführen und die Platte an die Unterkonstruktion drücken. Erst dann die Schrauben der Dose anziehen, damit sich die Platte nicht verzieht. Anschließend die Platte mit den üblichen Schrauben im Raster der Unterkonstruktion verschrauben, ohne die Dose dabei unter Spannung zu setzen. Zum Schluss die Abdeckung aufsetzen und prüfen, ob sie plan aufliegt. Steht sie ab, sitzt die Dose nicht tief genug oder der Ausschnitt ist nicht mittig – dann lieber die Platte noch einmal lösen und nacharbeiten.

If you liked this short article and you would like to receive additional details regarding nachlesen kindly go to our own page.

Lascia un commento

Il tuo indirizzo email non sarà pubblicato. I campi obbligatori sono contrassegnati *

0
    CARRELLO
    Il tuo carrello è vuoto!Torna allo shop