In Eigentumswohnungen und Mietshäusern ist der Anschluss an das gemeinsame Leitungsnetz oft zustimmungspflichtig. Die Hausordnung oder Teilungserklärung kann Umbauten an Sanitärinstallationen untersagen. Wer in eine tragende Wand bohrt oder einen neuen Abfluss durch die Decke führt, braucht in der Regel die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft oder des Vermieters. Auch der Austausch eines alten Bleirohrs oder das Anbohren eines Steigstrangs sollte schriftlich abgestimmt werden. Fehlt diese Zustimmung, kann der Rückbau angeordnet werden.
Der Fehler, der fast immer gemacht wi
Bei lockerer Befestigung wird von oben nachgeschraubt. Dazu eine dünne Holzschraube mit Senkkopf leicht versetzt neben der alten Nagel- oder Schraubenstelle ansetzen, vorbohren und mit mäßigem Druck eindrehen, bis der Kopf sauber im Holz versenkt ist. Wichtig ist ein Vorbohren mit passendem Durchmesser, sonst reißt die Diele oder der Kopf dreht durch. Die Schraube darf nicht zu tief sitzen, sonst bleibt eine Vertiefung, in der sich Schmutz sammelt. Alte, herausstehende Nagelköpfe werden mit einem Durchschlag unter die Oberfläche getrieben, nicht herausgezogen, weil dabei die Fuge beschädigt werden kann.
Typische Fehler sind zu schmale Abstände, abgedichtete Sockel und der Glaube, regelmäßiges Stoßlüften löse das Problem von allein. Lüften senkt die Raumluftfeuchte, erreicht aber den Hohlraum hinter dem Schrank kaum. Ebenso falsch ist es, den Spalt mit Schaumstoff oder Dichtband zu schließen, um Zugluft zu vermeiden. Damit sperrt man die Feuchtigkeit ein. Kontrollieren Sie den Bereich zweimal im Jahr, am besten im Winter, wenn die Wand am kältesten ist. Feuchte Flecken oder ein muffiger Geruch zeigen, dass die Hinterlüftung nicht funktioniert.
Ein Rollladenkasten im Altbau ist oft eine ungedämmte Schwachstelle. Die kalte Luft strömt durch die Fugen direkt in den Wohnraum, die Heizung arbeitet gegen eine unsichtbare Kältebrücke. Wer den Kasten von innen dämmt, kann den Wärmeverlust deutlich senken – vorausgesetzt, die Ausführung stimmt. Ein falscher Aufbau führt dagegen zu Feuchtigkeit, Schimmel und im schlimmsten Fall zu einem faulen Holzsturz.
Dauerhaft ruhig bleiben Dielen nur, wenn sowohl die Befestigung als auch die Fuge stimmen. Nachschrauben beseitigt Bewegung, Gleitmittel beseitigt Reibung – beides zusammen wirkt, einzeln oft nur kurzfristig. Bei stark verzogenen oder gerissenen Brettern ist der Austausch der betroffenen Diele die einzige zuverlässige Lösung, weil jede Reparatur an der Oberfläche die Spannung im Holz nicht aufhebt.
Nach dem Einsetzen der Dämmung wird der Kasten wieder verschlossen. Die Abdeckung – ob Holz, Kunststoff oder Gipskarton – muss luftdicht anschließen. Dichten Sie alle Fugen zwischen Abdeckung und Wand mit einem geeigneten Dichtband oder Acryl ab. Eine dampfbremsende Schicht auf der warmen Seite – also zum Raum hin – verhindert, dass Wasserdampf in die Dämmung eindringt. Im Altbau ist jedoch Vorsicht geboten: Eine zu dichte Dampfsperre kann die Austrocknung nach innen verhindern, wenn die Außenwand Feuchtigkeit abgibt. Hier ist eine feuchtevariable Dampfbremse die sicherere Wahl.
Prüfen, ob die Diele Spiel hat oder nur die Fuge reibt Zunächst wird die Diele an mehreren Stellen mit der Ferse belastet, während eine zweite Person den Bereich um die sichtbaren Befestigungspunkte beobachtet. Bewegt sich das Brett vertikal, ist die Verbindung zum Unterboden locker. Reibt es dagegen seitlich an der Nachbardiele, wandert das Quietschen entlang der Fuge. Zur Kontrolle kann ein dünner Streifen Papier in die Fuge geschoben werden: Lässt er sich mit leichtem Widerstand durchziehen, ist genügend Spiel vorhanden. Klemmt er fest, ist die Fuge zu eng.
Für die Dämmung selbst eignen sich Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit und hoher Formstabilität. Mineralwolle in Plattenform oder Hartschaumplatten mit geschlossener Oberfläche haben sich bewährt. Stopfen Sie den Hohlraum nicht mit losem Material voll, sondern schneiden Sie die Dämmplatten passgenau zu. Sie müssen satt an den Seitenwänden, an der Decke und am Boden anliegen. Hohlräume und Luftspalte hinter der Dämmung sind zu vermeiden, denn dort kann Feuchtigkeit auskondensieren. Achten Sie darauf, dass die Dämmung nicht mit dem Rolladenpanzer in Berührung kommt – der Panzer braucht Bewegungsfreiheit.
So gehen Sie bei der Innendämmung des Rollladenkastens vor Zuerst muss der Kasten komplett entleert werden. Rolladenpanzer aushängen, Gurt und Wickelwelle ausbauen, alle beweglichen Teile entfernen. Reinigen Sie den Hohlraum gründlich von Staub, Spinnweben und alten Dämmresten. Prüfen Sie, ob die Rückseite des Kastens – also die Wand zum Außenbereich – Risse oder offene Fugen hat. Diese werden mit einem dauerelastischen Dichtstoff verschlossen, bevor überhaupt gedämmt wird. Ist der Kasten von außen zugänglich, kontrollieren Sie auch dort die Anschlüsse.
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