Le coeur perdu – Paris

5 Regeln, wie Holzfurnier an Möbelfronten lange schön bleibt

Entlüften: wo die Luft sitzt und wie sie herauskom

Zuerst wird gemessen, nicht gekauft. Notieren Sie die freie Höhe zwischen Arbeitsplatte und Oberschränken, die Tiefe der Arbeitsfläche und die Breite jeder Lücke. Prüfen Sie außerdem, ob die Oberschränke bis zur Decke reichen oder ob darüber Platz bleibt. Typischer Fehler: Es wird eine Lösung bestellt, bevor klar ist, ob die Schrankfronten überhaupt eben schließen. Ein leicht schiefes Scharnier kann eine Klemmstange lösen – deshalb vorher alle Türen öffnen und schließen und den Spalt kontrollieren. Auch die Rückseite der Küchenzeile ist wichtig: Steht sie frei, ist eine Rückwand aus dünnen Platten möglich, die nur eingeklemmt wird.

Kanten, Hitze und direkte Sonne sind die eigentlichen Schwachstellen Die meisten Furnierschäden entstehen nicht in der Fläche, sondern an den Kanten. Dort ist die Deckschicht am dünnsten, und dort trifft Feuchtigkeit auf offene Leimfugen. Beim Abwischen nie über die Kante hinaus in die Fuge wischen, sondern von der Fläche zur Kante hin trocken nachziehen. Heiße Töpfe, Bügeleisen oder Wasserkocher nie direkt auf die Front stellen. Bereits kurzzeitige Hitze über etwa 60 Grad kann den Lack weich machen und das Furnier vom Träger lösen. Direkte Sonneneinstrahlung bleicht zudem die Holzfarbe ungleichmäßig aus, besonders bei Nussbaum und Kirsche.

Das Thermostatventil prüft man am einfachsten, indem man den Drehknopf von der höchsten auf die niedrigste Stellung dreht und dabei auf das Ventil hört. Ein leises Klicken und ein spürbarer Widerstand zeigen, dass der Stift im Inneren arbeitet. Bewegt sich nichts oder bleibt der Heizkörper heiß, obwohl das Ventil geschlossen ist, sitzt der Stift fest. In diesem Fall den Knopf abnehmen — bei den meisten Modellen lässt er sich nach Lösen einer Überwurfmutter oder einer kleinen Schraube abziehen — und den Stift vorsichtig mit einer Zange einige Male hinein- und herausdrücken. Kein Gewaltaufwand: Der Stift bewegt sich nur wenige Millimeter. Lässt er sich nicht bewegen, ist das Ventil verkalkt oder defekt und muss ersetzt werden. Ein häufiger Fehler ist, den Thermostatkopf als Absperrhahn zu benutzen und ihn über die Sommermonate auf null zu drehen; dadurch setzt sich der Stift fest.

Viele greifen zuerst zu Talkumpuder, Wachs oder Öl und behandeln die Fugen. Das mag für ein paar Tage oder Wochen helfen, doch sobald sich Staub und Schmuck in der Schmiere sammeln, kommt das Quietschen zurück – oft schlimmer als zuvor. Der Grund: Sie bekämpfen das Symptom, nicht die Ursache. Reibung entsteht nicht durch fehlende Gleitfähigkeit, sondern durch Bewegung. Solange die Diele Spiel hat, wird sie sich bewegen und Geräusche verursachen. Schmiermittel sind daher nur eine Notlösung, wenn Sie absolut nicht an die Unterseite gelangen.

Vor dem Bohren muss die Wand analysiert werden. Mauerwerk aus Ziegel, Kalksandstein, Bims oder Bruchstein verhält sich unterschiedlich. Bei Hohlräumen im Mauerwerk reicht das reine Einbringen von Injektionscreme oft nicht, weil sie nicht in alle Kammern fließt. Hier sind Injektionsmörtel oder Schaumstoffe nötig, die sich ausdehnen. Bei sehr saugfähigem Mauerwerk muss vorgewässert werden, sonst zieht das Material das Harz aus dem Bohrloch, bevor es aushärtet. Bei stark salzhaltigem Mauerwerk sind salzbeständige Produkte zu wählen, sonst zersetzen die Salze die Sperrschicht.

Für die regelmäßige Reinigung reicht ein weiches, fusselfreies Tuch, das nur leicht feucht ist. Zu viel Wasser ist der häufigste Fehler: Es dringt an Kanten, Bohrlöchern und Fugen ein, quillt den Träger auf und hebt das Furnier ab. Nach dem Wischen mit einem trockenen Tuch nachgehen, damit keine Feuchtigkeit stehen bleibt. Mikrofaser ist geeignet, solange sie keine harten Partikel eingeschlossen hat. Scheuermilch, Bleichmittel, Alkohol und Universalreiniger mit Lösemitteln greifen die oberste Holzschicht und den Lack an.

Typische Fehler wiederholen sich: zu nasse Putzlappen, aggressive Sprühreiniger direkt auf die Fläche, Scheuerschwämme, Dampfreiniger und das Abziehen mit einem trockenen Mikrofasertuch bei grobem Staub. Staub vor dem Nasswischen immer mit einem weichen Staubwedel oder Sauger mit Bürstenaufsatz entfernen. Bei hartnäckigen Flecken erst an einer unauffälligen Stelle testen, etwa an der Innenseite einer Schublade. Reicht das nicht, ist eine professionelle Aufarbeitung durch einen Schreiner günstiger als der Austausch der gesamten Front. Wer diese fünf Punkte beachtet, hält Furnierfronten über viele Jahre hinweg ohne sichtbare Schäden.

Kleine Kratzer lassen sich mit passendem Wachs oder einer Furnierrettungspaste kaschieren, solange die Holzschicht nicht durchtrennt ist. Vorher die Stelle mit einem feuchten Tuch leicht anfeuchten, damit sich herausstehende Holzfasern aufrichten und vorsichtig mit feinem Schleifvlies abgetragen werden können. Nie quer zur Maserung schleifen, das hinterlässt sichtbare Spuren. Bei geölten oder gewachsten Fronten stattdessen mit einem geeigneten Pflegeöl dünn nacharbeiten und Überstände sofort abnehmen. Lackierte Fronten nur mit passendem Reiniger behandeln, nie mit Öl, da sich sonst Schlieren bilden.

If you cherished this article therefore you would like to acquire more info with regards to platzsparende möbel kindly visit our own website.

Lascia un commento

Il tuo indirizzo email non sarà pubblicato. I campi obbligatori sono contrassegnati *

0
    CARRELLO
    Il tuo carrello è vuoto!Torna allo shop