Le coeur perdu – Paris

5 Punkte, die den Waschmaschinen-Anschluss im Bad entscheiden

Typische Fehler wiederholen sich: Handtücher übereinander auf einen Haken hängen, sie direkt an die Außenwand legen, wo Kondenswasser entsteht, oder sie auf der Heizung trocknen, wodurch die Wärme im Raum verloren geht und die Fasern hart werden. Auch das Aufhängen über der Toilette ist ungünstig, weil Spritzwasser und Aerosole das Tuch erreichen. Besser ist ein Platz abseits von Spritzbereich und Toilette, mit Luftzirkulation und etwas Tageslicht, falls vorhanden.

Wer keine Löcher bohren will oder darf, greift zu Klebehaken oder Halterungen zum Klemmen an Schränken und Regalen. Klebehaken halten auf Fliesen und Glas zuverlässig, auf gestrichenen oder feuchten Wänden dagegen oft nur kurz. Vor dem Anbringen die Fläche reinigen, entfetten und vollständig trocknen lassen, dann die angegebene Aushärtezeit abwarten. Wer sofort nach dem Kleben ein nasses Handtuch aufhängt, riskiert, dass der Haken samt Textil herunterkommt.

Ein Spiegelschrank lässt sich nur dann sauber nachrüsten, wenn vor dem Bohren klar ist, wo der Strom herkommt und wie das Kabel unsichtbar verschwindet. Wer zuerst Löcher setzt und danach über die Leitung nachdenkt, bohrt im schlimmsten Fall in ein bereits verlegtes Kabel oder legt ein Aufputzkabel quer über die Fliesen. Deshalb steht am Anfang die Bestandsaufnahme: Sicherung im Verteiler ausschalten, mit dem Spannungsprüfer kontrollieren, ob wirklich kein Strom mehr anliegt, und dann prüfen, welche Leitung in der Wand überhaupt verfügbar ist. Ein vorhandener Lichtanschluss über dem Waschbecken ist ideal, weil er meist schon über einen eigenen Stromkreis mit Fehlerstromschutz läuft.

Vor dem Einsetzen des Dübels das Loch gründlich aussaugen oder ausblasen. Staub im Loch verhindert, dass der Dübel sich richtig spreizt. Den Dübel mit einem Hammer oder einem Setzwerkzeug bis zur Wandoberfläche eintreiben, nicht mit Gewalt, sonst bricht der Rand aus. Die Halterung ansetzen und die Schrauben mit einem Schraubendreher oder einer Ratsche festziehen. Nicht mit dem Akkuschrauber auf höchster Stufe arbeiten, denn dabei wird das Gewinde leicht überdreht und der Dübel dreht sich durch.

Die Wahl hängt also von drei Punkten ab: Darf gebohrt werden, ist der Untergrund glatt, und wie oft will man putzen. Ein Vorhang ist günstig und schnell, aber wartungsintensiv. Ein Klebeprofil ist bohrfrei, aber nur auf glattem Untergrund dauerhaft. Eine Glaswand ist teuer und aufwendig, dafür dauerhaft und leicht zu reinigen. Wer sich unsicher ist, startet mit einem Vorhang und wechselt später zu Glas, wenn die Dusche dauerhaft genutzt wird.

Ein Unterschrank für das Gäste-WC muss vor allem eines: in eine Nische passen, die oft nur zwischen 40 und 60 Zentimeter breit ist. Wer mit Standardmaßen aus dem Möbelhaus plant, verliert schnell zehn Zentimeter und damit die halbe Ablagefläche. Deshalb beginnt der Bau nicht mit dem Holz, sondern mit dem Zollstock. Messen Sie die lichte Breite zwischen den Wänden an drei Stellen – oben, in der Mitte, unten – und an der tiefsten Stelle minus zwei Zentimeter ist die maximale Korpusbreite. Bei Fliesen mit dicken Fugen oder unverputzten Wänden lohnt ein zweiter Blick, denn eine schiefe Wand frisst schnell weitere fünf Millimeter.

Ein häufiger Fehler ist der fehlende Spritzwasserschutz. Steckdosen im Bad müssen mindestens sechzig Zentimeter von der Badewanne oder Dusche entfernt und mit einer Klappe abgedeckt sein. Verlängerungskabel und Mehrfachstecker haben im Nassbereich nichts zu suchen. Prüfen Sie außerdem, ob der Raum ausreichend gelüftet werden kann. Waschmaschinen geben Feuchtigkeit ab; ohne Abluft schlägt sich das Wasser an Wänden und Fenstern nieder und fördert Schimmel. Ein kleiner Ventilator oder ein Fenster mit dauerhafter Lüftung löst das Problem dauerhaft.

Haken, Stangen und Leisten richtig platzieren Einzelhaken sind die einfachste Lösung, aber sie haben einen Nachteil: Das Handtuch hängt an einem Punkt, die Feuchtigkeit zieht sich zusammen und trocknet langsam. Besser sind Leisten mit mehreren Haken oder eine Handtuchstange, auf der das Tuch über die volle Breite aufliegt. Als Faustregel gilt: Zwischen zwei Handtüchern sollte mindestens eine Handbreit Luft sein, sonst trocknet keines von beiden richtig. Auch der Abstand zur Wand zählt, denn ein flach anliegendes Tuch kann auf der Rückseite nicht abtrocknen. Halterungen mit etwas Abstand zur Wand oder leicht gewölbte Stangen lösen das Problem.

Schallschutz beginnt beim Untergrund. Ein Betonboden schluckt Vibrationen besser als Holz oder Estrich auf Dämmung. Unter die Maschine gehört eine rutschfeste, wasserfeste Matte; billige Schaumstoffunterlagen verlieren nach wenigen Monaten ihre Wirkung. Steht das Gerät auf einem Podest, muss dieses massiv und fest mit dem Boden verschraubt sein, sonst wandert es beim Schleudern. Transportsicherungen erst nach dem Aufstellen entfernen und die Maschine mit der Wasserwaage waagerecht ausrichten. Die Kontermuttern der Füße fest anziehen, sonst verstellt sich die Höhe im Betrieb.

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