Le coeur perdu – Paris

5 Regeln für Waschmittel ohne Bleiche, die Farben retten

Konkret heißt das: Nach dem Aufstehen zuerst die Bettdecke komplett zurückziehen und das Bett offen liegen lassen. Dann das Fenster weit öffnen, idealerweise für fünf bis zehn Minuten. In dieser Zeit kann die feuchte Luft aus dem Schlafzimmer entweichen, und trockene Außenluft nimmt die Restfeuchte aus Laken und Matratze auf. Erst danach wird das Bett gemacht. Bei kühler Witterung reichen zehn Minuten Stoßlüften, im Sommer können es bei geöffnetem Fenster auch zwanzig Minuten sein.

Was in die Trommel gehört und was nicht Vor dem Waschen sollte jedes Kleidungsstück auf seine Pflegekennzeichnung geprüft werden. Ein durchgestrichenes Dreieck bedeutet, dass Bleiche tabu ist. Wer trotzdem ein Vollwaschmittel mit Bleiche verwendet, riskiert gelbe Flecken auf weißer Wolle und graue Schleier auf dunkler Baumwolle. Ebenso problematisch ist die Überdosierung: Zu viel Waschmittel spült sich nicht vollständig aus, die Rückstände binden Schmutz und lassen die Farben stumpf erscheinen. Die Dosierangaben auf der Verpackung beziehen sich auf Wasserhärte und Verschmutzungsgrad, nicht auf die Füllmenge der Trommel.

Was nach dem Waschen schiefge

Richtig lüften statt nur liegen lass

So waschen Sie richtig – Temperatur, Programm und Dosieru

Das wichtigste Kriterium ist die Waschtemperatur. Buntwäsche gehört in den Bereich von 30 bis 40 Grad, empfindliche Naturfasern wie Wolle und Seide sogar nur in den Kalt- oder Feinwaschgang. Je niedriger die Temperatur, desto geringer die Belastung für Farbstoffe. Wer bei 60 Grad wäscht, weil er sich mehr Sauberkeit erhofft, zerstört genau das, was er erhalten will. Ein separater Feinwaschgang mit niedriger Schleuderzahl von 600 bis 800 Umdrehungen verhindert zudem, dass die Fasern durch mechanische Reibung aufgeraut werden.

Ein weiterer typischer Fehler ist der Verzicht auf einen Colorfang. Neue, kräftig gefärbte Textilien können auch bei niedriger Temperatur abfärben. Waschen Sie sie beim ersten Mal separat oder legen Sie ein Farbfangtuch mit in die Trommel. Drehen Sie Kleidungsstücke mit Reißverschluss oder Knöpfen vor dem Waschen auf links. So schützen Sie die Oberfläche und verhindern, dass sich Fasern aufrauen. Weichspüler ist bei Feinwäsche tabu – er legt einen Film auf die Faser, der Elastizität und Farbleuchtkraft nimmt.

Ein häufiger Fehler ist das Mischen von Bunt- und Weißwäsche. Auch wenn das Mittel keine Bleiche enthält, können abfärbende Kleidungsstücke wie neue Jeans oder rote T-Shirts andere Stoffe verfärben. Farbecht sind Textilien erst nach mehreren Wäschen. Deshalb sollten neue, kräftig gefärbte Stücke zunächst allein oder mit ähnlichen Farben gewaschen werden. Ein weiterer Stolperstein ist Weichspüler: Er legt einen Film auf die Fasern, der die Farbwirkung trübt und die Saugfähigkeit von Handtüchern verringert. Besser ist der Verzicht oder die sparsame Verwendung in einem separaten Spülgang.

Bleiche in Vollwaschmitteln entfernt Flecken zuverlässig, greift aber gleichzeitig Farbstoffe und Fasern an. Wer bunte Baumwolle, Wolle, Seide oder Viskose regelmäßig wäscht, stellt nach einigen Durchgängen oft fest, dass die Farben blasser und die Stoffe dünner werden. Colourwaschmittel ohne Bleiche arbeiten mit Tensiden, Enzymen und speziellen Polymeren, die Schmutz lösen, ohne die Pigmente im Gewebe chemisch zu zerstören. Der Verzicht auf Bleiche ist kein Verzicht auf Sauberkeit, sondern eine Verschiebung des Schwerpunkts: weg von aggressiver Oxidation, hin zu schonender Mechanik und Temperaturkontrolle.

Für hartnäckige Flecken auf Buntwäsche hilft eine Vorbehandlung mit Gallseife oder einem Fleckentferner ohne Bleiche. Das Mittel wird direkt auf den Fleck aufgetragen, kurz einwirken gelassen und dann im Feinwaschgang ausgespült. Bei Eiweißflecken wie Blut oder Milch darf kein heißes Wasser verwendet werden, weil das Eiweiß sonst gerinnt und sich dauerhaft in die Faser setzt. Kaltes Wasser löst diese Flecken besser. Öl- und Fettflecken hingegen reagieren auf etwas höhere Temperaturen, sofern das Material sie verträgt.

Nach dem Waschen sollten die Kleidungsstücke nicht in der Trommel liegen bleiben. Feuchte Textilien verlieren Farbe schneller, wenn sie lange mit Restwasser in Berührung kommen. Sofort aufhängen, im Schatten trocknen und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. UV-Strahlung bleicht Farben aus, ähnlich wie chemische Bleiche, nur langsamer. Wer diese fünf Punkte beachtet – Temperatur, Dosierung, Sortierung, Vorbehandlung und Trocknung –, wird feststellen, dass Buntwäsche auch nach vielen Wäschen kräftig bleibt und die Fasern ihre Form behalten.

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