Beim Anbringen der neuen Armatur achten Sie darauf, dass die Dichtungen an den Überwurfmuttern sauber sitzen. Ziehen Sie die Muttern zuerst handfest an und dann mit einem Maulschlüssel nach – aber ohne übermäßige Gewalt, da die Gewinde schnell beschädigt werden. Nach dem Festschrauben öffnen Sie langsam das Wasser und prüfen alle Anschlüsse auf Dichtigkeit. Ein Tropfen genügt, um später teure Schäden zu verursachen.
Ist die Armatur ab, sehen Sie die genannten Gewindestangen. Diese können Sie nun ebenfalls abschrauben oder einfach in der Wand belassen, wenn Sie eine neue Armatur mit gleichem Achsabstand montieren. Der Abstand zwischen den Anschlüssen beträgt standardmäßig etwa 150 Millimeter. Prüfen Sie diesen vor dem Kauf, denn abweichende Maße erfordern spezielle Rosetten oder flexible Verbindungen.
Praxistest vor dem Kauf: Wie die Farbe wirklich auf der Wand wirkt Der wichtigste Schritt vor dem großflächigen Streichen ist der Farbtest an einer unauffälligen Stelle, etwa hinter einer Steckdose oder in einer Ecke, die später durch einen Schrank verdeckt wird. Tragen Sie die Farbe mit einer kleinen Rolle auf und lassen Sie sie vollständig trocknen. Erst dann zeigt sich der echte Farbton – denn nasse Farbe wirkt immer dunkler und anders als im getrockneten Zustand. Betrachten Sie die Fläche zu verschiedenen Tageszeiten: Morgens wirkt kaltes Licht anders als abends warmes Kunstlicht. Wenn Sie unsicher sind, streichen Sie ein Stück Pappe und halten Sie es mehrere Tage an verschiedene Wände – so sehen Sie, ob der Farbton mit dem vorhandenen Bodenbelag und der Küchenzeile harmoniert.
Bevor Sie auch nur einen Eimer Farbe öffnen, sollten Sie den Untergrund genau prüfen. Denn die meisten Probleme entstehen nicht durch die Farbe selbst, sondern durch einen ungeeigneten oder unvorbereiteten Putz. Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit: Untersuchen Sie die Wand bei gutem Licht auf Risse, lose Stellen und feine kreidende Abriebe. Fahren Sie mit der flachen Hand über die Fläche – wenn sich dabei weißer Staub löst oder die Wand sich samtig anfühlt, ist das ein Warnsignal. Auch Wasserflecken, Schimmelspuren oder alte Tapetenreste sind entscheidend für die weitere Planung, denn sie verändern sowohl die Haftung als auch die spätere Optik.
So lösen Sie die alte Armatur, ohne den Bohrer anzusetzen Bevor Sie beginnen, drehen Sie grundsätzlich das Wasser an den Eckventilen oder der Hauptleitung ab. Dann entfernen Sie die Abdeckkappen, die meist an der Unterseite der Armatur sitzen. Darunter verbergen sich die Schrauben zur Befestigung der Armatur am Grundkörper. Lösen Sie diese mit einem passenden Inbusschlüssel oder Schraubendreher. In manchen Fällen ist die Armatur zusätzlich mit einer Kontermutter gegen die Wand gesichert – lösen Sie diese mit einer Rohrzange, bis die Armatur abgezogen werden kann.
Ein oft übersehener Faktor ist die Temperatur. Kalte Wände begünstigen Kondensation und damit Schimmel. Wenn Ihr Bad keine Heizung hat oder diese zu schwach ist, kann ein kleiner Heizlüfter mit Thermostat helfen – aber auch das nur temporär. Besser ist es, die Tür zum Bad offen zu halten, wenn es nicht benutzt wird, damit warme Luft aus angrenzenden Räumen einströmen kann. Eine weitere Möglichkeit ist eine spezielle Anti-Schimmel-Farbe, die Sie auf die Wände auftragen können. Sie ist nicht rückbaubar, aber verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Mauerwerk. Bedenken Sie: Die Farbe ersetzt keine Belüftung, sondern ist nur ein zusätzlicher Schutz.
Diese Methode spart nicht nur Zeit, sondern erhält auch die Fliesenoberfläche und verhindert unnötige Risse oder Splitterungen. Mit etwas handwerklichem Geschick und den richtigen Werkzeugen gelingt der Austausch in etwa einer Stunde. Halten Sie immer ein Handtuch bereit, um Restwasser aufzufangen, das beim Lösen der Armatur herausläuft – das erspart Ihnen unnötige Putzerei.
Typische Fehler sind das Überdrehen der Muttern oder die Verwendung von Panzerschläuchen, wenn die alten Anschlüsse nicht mehr in einwandfreiem Zustand sind. Wenn Sie stattdessen die Gewindestangen austauschen müssen, benötigen Sie einen Unterputz-Drehsitz oder eine passende Verlängerung – aber alles ohne Bohren. Kontrollieren Sie außerdem, ob die Wand hinter der alten Armatur Feuchtigkeit aufweist, bevor Sie die neue montieren. Dann wäre der Ursprung des Problems ein anderes und Sie sollten einen Fachmann hinzuziehen.
Vor dem Anbringen ist die Sauberkeit der Wand entscheidend. Fette oder Staub verhindern, dass die Folie gleichmäßig haftet. Wische die Fläche mit einem trockenen, fusselfreien Tuch ab. Bei sehr glatten Wänden (z. B. mit Dispersionsfarbe) haftet die Folie gut. Bei rauem Putz solltest du auf großflächige Motive verzichten, da sie sich schwer rückstandsfrei entfernen lassen.
Der Austausch einer Wannenarmatur scheint ohne Bohren kaum möglich, doch oft ist es genau das, was Sie vermeiden wollen. Die gute Nachricht: In vielen Fällen ist die Armatur nicht fest mit der Wand verschraubt, sondern lediglich auf zwei Gewindestangen aufgeschraubt, die unter den Fliesen verborgen liegen. Diese Stangen sind Teil des Unterputzkörpers und ragen durch ein in der Fliese geschnittenes Loch nach vorne. Dort sind sie mit einer Mutter gesichert, auf die später die Armatur aufgeschraubt wird.
In the event you loved this short article and you would want to receive more details relating to cleverer Stauraum kindly visit the web-page.